Referenzen

Lebensgeschichten sind bei uns nicht nur in guten, sondern auch in vertrauenswürdigen Händen. Daher können wir aufgrund der gebotenen Diskretion und des Persönlichkeitsschutzes hier nur drei unserer Projekte vorstellen.

Wenn Sie Ihre Vita jedoch einer größeren Leserschaft zugänglich machen wollen, ist das natürlich kein Problem.


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Ein Leben zwischen Anker werfen und Segel setzen, zwischen Hamburg und Hawaii:

Friedrich Balthasar Holst, Erfolgsverleger und Vater von Tagesschau-Moderatorin Susanne Holst. Wirtschaftswunder-Deutschland und gewissenhafte Pflichterfüllung, aber auch ein Roadtrip durchs flirrende Amerika der frühen Sechziger und ein Haus in der Südsee, dabei immer getragen von einer lebenslangen Liebe. Das Leben ist immer ein „und“, niemals nur ein „oder“...


Die Chilischote inmitten von Hamburger Pfeffersäcken: Modemacher durch Zufall und hemmungsloses Lästermaul aus Leidenschaft – Jürgen Hartmann war der Liebling der Diven und enger Freund von Heidi Kabel und Hildegard Knef, die ihn als „deutschen Balmain“ adelte. Als Kind von seiner Mutter schwer misshandelt, landete er 1949 in Hamburg. Hartmann hatte nur ein paar Reichsmark in der Tasche, schlief in Gartenlauben und schneiderte sich im Rekordtempo in den Modeolymp. Eine Lebensgeschichte, die Mut macht und zugleich ein Sittengemälde des prüden Nachkriegsdeutschlands ist.





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"Liebe Schreibgeschwister
vielen Dank für Eure kompetente und einfühlsame Aufbereitung meiner
lesbischen Biografie. Mit Euch war es möglich, einen wichtigen Teil meines Lebens niederschreiben zu können.
Dafür meinen herzlichsten Dank.
 Mein Name ist Elke. Ich bin 1951 geboren und mit meinen 5 Geschwistern in der Nähe von Hamburg aufgewachsen. Mein Vater ist vor meiner Geburt ertrunken und meine Mutter war alleinerziehend.
Meine Kindheit war schön, meine Jugend aber viel schwieriger. Schon in der Pubertät fühlte ich mich zu Mädchen hingezogen, wußte aber nicht, was es bedeutet. In einer kirchlichen Einrichtung für Weiterbildung lernte ich eine Frau kennen und wußte nun, daß ich lesbisch bin und Frauen liebe. Mein Coming out war in meiner Familie kein Problem. Meine Mutter sagte: Hauptsache, du bist glücklich. Am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit erfuhr ich einiges an Diskriminierung und Beleidigungen
Im Jahr 1974 zog ich aus beruflichen Gründen nach Berlin und engagierte mich bis ca. 1980 im neu gegründeten Lesbischen Aktions Zentrum (LAZ) Berlin.Es war mir wichtig, als Feministin und als Lesbe sichtbar und politisch aktiv zu sein.
1984 zog ich nach Bayern und widmete mich meinen beruflichen Ambitionen mit einem Hotel am Schliersee und zuletzt einem Bioladen in München.
Mein Liebesleben war wechselnd. Ich hatte sehr schöne langjährige
Beziehungen, kurze Affären, großes Glück und eben auch Liebeskummer. Seit acht Jahren lebe ich in einer sehr harmonischen und liebevollen Beziehung mit einer etwas jüngeren Frau. Wir haben nicht viel gemeinsame Zeit, da sie noch arbeitet. Politisch bin ich weiterhin aktiv. Im Orga Team vom Lesben Salon setze ich mich immer noch für die Sichtbarkeit von – älteren – Lesben ein.
Allen jungen und jüngeren Lesben wünsche ich viel Selbstbewußtsein um ihren Weg zu gehen, ihre Rechte einzufordern und ihre Identität zu leben. Es sollte nicht verloren gehen, wofür ich einmal gekämpft habe."

(Elke D.)

Manfred Geiselhart,

Hamburger Wochenmarktlegende und Patriarch einer Fleischer-Dynastie in vierter Generation, Oldtimerliebhaber und Hanseat mit Herz; ein Leben zwischen Pferdestärken und Filetsteak. Man nennt ihn auch den „James Dean vom Wochenmarkt“. Manni erzählt nicht nur die Geschichte seines Familienbetriebes, sondern auch augenzwinkernd Dönekes vom Leben hinterm Wursttresen, von Nackensteak und Nackenschlägen, vom Wurst-Case-Szenario und warum sich harte Arbeit auch heute noch lohnt. Eine echte Mutmacher-Geschichte, die er an die nächste Generation und seine Kunden weitergeben will.